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Die Zukunft

Seit 2005 bereiten wir in Lola ya Bonobo den letzten und wichtigsten Schritt unserer Arbeit zum Schutz der Bonobos vor, nämlich die Auswilderung überlebensfähiger Bonobos in einem geeignetem Gebiet im Regenwald der Demokratischen Republik Kongo (DRC).

Trotz seiner Größe von fast 25 Hektar umzäunten Waldes kann Lola ya Bonobo keine unbegrenzte Zahl neuer Bonobowaisen aufnehmen. Bonobos sind die einzige Menschenaffenart, für die bisher noch keine Auswilderungsmethode erforscht und angewandt wurde. Die Auswilderung der Bonobos ist eine wichtige Chance zur Erhaltung der genetischen Diversität und zur Neuansiedlung von Bonobos in Gebieten, in denen früher vorhandene Populationen verschwunden sind.

In Übereinstimmung mit den Richtlinien der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, kurz IUCN) ist es das letztendliche Ziel der Auswilderung, dass sich die ausgewilderten Tiere erfolgreich an das Leben in Freiheit anpassen und ihren Bestand durch ausreichend Nachwuchs selbst erhalten können.
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In Übereinstimmung mit den Richtlinien der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, kurz IUCN) ist es das letztendliche Ziel der Auswilderung, dass sich die ausgewilderten Tiere erfolgreich an das Leben in Freiheit anpassen und ihren Bestand durch ausreichend Nachwuchs selbst erhalten können.

Lola ya Bonobo und ABC (Amis des Bonobos du Congo) haben in der Nähe von Basankusu in der Provinz Equateur einen geeigneten Ort gefunden und sind nun seit längerem damit beschäftigt, die Unterstützung der lokalen Stammes- und Dorfgemeinschaften für das geplante Auswilderungsprojekt im Juni 2009 zu sichern.

Natürlich gibt es dabei nicht unbeträchtliche Risiken: das möglicherweise schwierige Überleben der ausgewilderten Bonobos, die (wenn auch unwahrscheinliche) Übertragung von Krankheiten auf freilebende Bonobos, und die langfristigen Kosten, die die Auswilderung verursachen wird. Dennoch sind wir der Meinung, dass diese Risiken bewältigt werden können und dass wir sie eingehen müssen, wenn die Zahl der freilebenden Bonobos weiter zurückgeht. Wie die Erfahrung bei anderen gefährdeten Säugetierarten zeigt, kann sich die geplante Auswilderung der Bonobos aus dem Reservat als unerlässliches Hilfsmittel erweisen, um das Überleben bisher freilebender Populationen zu erleichtern und zu sichern.

 

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